Der Naturpark Obere Donau ist schon ein schönes Fleckchen Erde. Dem Fluss stellen sich hier teils hohe Felsen in den Weg, um die sich das Wasser durch die Landschaft mäandert und mit ihm der Donauradweg. Während der erste Teil der Etappe noch urbaner geprägt war, es ging u.a. durch Mengen und Sigmaringen, verlief der Weg danach eher durch Wald und Wiesen, der Donau immer dicht folgend. Während die Straßen dadurch von vorwiegend Asphalt zu Sand und Schotterwegen wechselten, hatte es doch einen entscheidenden Vorteil: Es gab viel Schatten, was es doch deutlich angenehmer zum Radeln machte. Denn auch heute war die Sonne wieder am Start. Fragt sich nur, wie lange noch, denn die Wetteraussichten haben sich deutlich eingetrübt. Bereits morgen ist kräftig Regen angesagt. Mal schauen was das wird... Heute bin ich jedenfalls nochmal früh vom Zeltplatz losgekommen. Während alle anderen Radler noch fest schliefen, rollte ich vom Platz und meinem heutigen Ziel - Tuttlingen - entgegen. Hier gibt es eine Zeltwiese von der Stadt, die das Nötigste bietet. Und eine erfrischende kalte Dusche weckte die etwas überhitzen Lebensgeister auch wieder.

Schön hier :)