Ois a glump! Viel bayrisch kann ich ja immer noch nicht. Aber der Ausdruck gehört mittlerweile dazu. Und er passt gerade gut, denn mein Garmin Navi ist einen leisen Tod gestorben. Plötzlich wurde das Display immer kontrastärmer, bis es ganz ausging - und nie wieder an. Jetzt ist der Neckarradweg ganz gut ausgeschildert, zumindest außerhalb großer Städte. Nicht jedoch in Stuttgart, wo sich mein heutiger Zeltplatz befindet. Hierher zu finden war ohne Navi schon sehr aufwändig. Man hat in dieser klar für Autos gebauten Stadt schon seine liebe Not, auf den Verkehr zu achten und dann auch noch einen Blick auf die spärlichen Schilder zu erhaschen. Und ich bin noch nicht mal weit in die Stadt hineingefahren. Bisher steht die Euler-Skala daher so bei 3, was ggf. aber auch der mangelnden Navigationshilfe geschuldet sein könnte.
Die Etappe verlief sonst recht ereignisarm, denn über weite Teile lag das Land in tiefem Nebel, der sich bis weit in die Morgenstunden hielt. Erst später klarte es auf und gab die Sicht frei. Als ich es dann inkl. ein paar Umwegen schließlich bis zum Campingplatz geschafft hatte, stand mein Zelt schnell, sodass ich noch Zeit für einen Stadtbummel in Stuttgart hatte. Mit der Stadtbahn ging es in die Innenstadt, denn Molly hatte genug vom Stuttgarter Verkehr. Das neue Schloss war leider von Baugerüsten gesäumt, aber die Ev. Stiftkirche, der Karsplatz und die Markhalle waren frei zugänglich. Und auch mein kulinarisch (geographischen) Burgerhorizont konnte ich erweitern :)

Der Schwanennachwuchs hat es gut: Zwei Mama und Papa übernehmen hier die Navigation